
Liedtext
Stella, stellina, la notte si avvicina; la fiamma traballa, la mucca è nella stalla. La mucca e il vitello, la pecora e l'agnello, la chioccia coi pulcini, la mamma coi bambini. Tutti fanno la nanna nella braccia della mamma.
#Deutsche Übersetzung
Stern, Sternlein, die Nacht rückt näher; die Flamme flackert, die Kuh steht im Stall. Die Kuh und das Kalb, das Schaf und das Lamm, die Henne mit den Küken, die Mutter mit den Kindern. Alle schlafen ein in den Armen der Mutter.
#Stella, Stellina auf einen Blick
- Herkunftsland
- 🇮🇹 Italien
- Gesungen auf
- Italienisch
- Text von
- Lina Schwarz
- Erstmals belegt
- veröffentlicht 1920 in Lina Schwarz’ Gedichtband „Ancora… e poi basta!“
- Empfohlenes Alter
- 2–7
- Stimmung
- Schlaflied
- Zuletzt aktualisiert
- 27. August 2026
Bedeutung und Herkunft
Dies ist eines der beliebtesten Wiegenlieder Italiens, und sein Verfahren besteht schlicht darin, für die Nacht alles hereinzuholen. Während es dunkel wird und die Lampenflamme schwankt, geht das Lied ruhig über den Hof — die Kuh mit ihrem Kalb, das Schaf mit seinem Lamm, die Henne mit ihren Küken — bis es dort ankommt, wohin es die ganze Zeit unterwegs war: bei der Mutter mit ihren Kindern, die alle in ihren Armen einschlafen. Jedes Paar ist ein kleines Versprechen, dass niemand im Dunkeln zurückbleibt.
Es hat eine Verfasserin: Lina Schwarz (Verona 1876 – Arcisate 1947), Dichterin und Übersetzerin, die auf ihrem Grabstein als zia Lina, „Tante Lina“, erinnert werden wollte. Sie veröffentlichte das Gedicht 1920 in ihrem Band Ancora… e poi basta!; später wurde es in vielen Fassungen vertont, und ihre Verse erschienen in Schulbüchern und Anthologien oft ohne ihren Namen — so ist das Wiegenlied weit bekannter als seine Verfasserin. Seine Gabe ist seine Logik: Wenn das Kalb, das Lamm und das Küken alle sicher bei ihren Müttern sind, dann bin ich es auch, schließt das Kind.
Häufige Fragen
- Wovon handelt „Stella, stellina“?
- Die Nacht rückt näher, die Flamme der Lampe flackert, und alles geht zur Ruhe: die Kuh im Stall bei ihrem Kalb, das Schaf bei seinem Lamm, die Henne bei ihren Küken — und die Mutter bei ihren Kindern, die alle in ihren Armen einschlafen. Das Lied fasst den ganzen Hof zu einem einzigen Bild von Geborgenheit und Schlaf zusammen.
- Wer hat „Stella, Stellina“ geschrieben?
- Die italienische Dichterin und Übersetzerin Lina Schwarz (Verona 1876 – Arcisate 1947), die auf ihrem Grabstein als „zia Lina“, Tante Lina, erinnert werden wollte. Sie veröffentlichte das Gedicht 1920 in ihrem Band „Ancora… e poi basta!“; viele ihrer Verse kursierten ohne ihren Namen in Schulbüchern, weshalb das Wiegenlied so oft für ein Volkslied gehalten wird.
- Warum ist „Stella, Stellina“ so bekannt?
- Weil es zu einem der klassischen Wiegenlieder Italiens wurde, in vielen Fassungen vertont und in Schulbüchern gedruckt, oft ohne den Namen der Verfasserin. Sein wiegender Rhythmus und die warmen, ländlichen Bilder machen es zu einem natürlichen Schlaflied.


