Kinder schlagen mit den Ellbogen und formen Fingerschnäbel wie eine Entenschar

Slowenien · gesungen auf Slowenisch

Račke

„Račke“ („Kleine Enten“) ist die slowenische Fassung des „Ententanzes“: Tone Fornezzis Text auf Werner Thomas' Melodie verwandelt Kinder in Enten — sie formen mit den Fingern einen Schnabel, schlagen mit den Ellbogen, wackeln und schnattern — und bejubeln, dass ein Entenleben mit Planschen und ohne Hunger das schönste überhaupt ist.

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Liedtext

S prsti kljunček narediš, pa s komolci poletiš, z ritko migaš sem in tja, gagagaga.

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Bod'mo račke zdaj kar vsi, urno hitro, en dva tri, vsakdo naj se zavrti, gagagaga.

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Če je kdo že zdaj zaspan, tečen, siten in bolan, naj bo račka vsaj en dan, gagagaga.

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Res lepo je račka bit, v vsaki luži imaš za pit, nikdar lačen, vedno sit, gagagaga.

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To zares lepo je, če smo račke vsi, radi se imamo, pa čofotamo, se vsak smeji, gagagaga.

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Deutsche Übersetzung

Mit den Fingern formst du ein Schnäbelchen und mit den Ellbogen fliegst du los, mit dem Po wackelst du hin und her, quak-quak-quak-quak. Jetzt sind wir alle mal Enten, flink und schnell, eins zwei drei, jeder soll sich einmal drehen, quak-quak-quak-quak. Und wenn einer jetzt schon verschlafen ist, mürrisch, quengelig und krank, dann sei er wenigstens einen Tag lang Ente, quak-quak-quak-quak. Wie schön es doch ist, Ente zu sein: in jeder Pfütze hast du etwas zu trinken, nie hungrig, immer satt, quak-quak-quak-quak. Das ist wirklich schön, wenn wir alle Entchen sind, wir haben uns lieb und planschen herum, und jeder lacht, quak-quak-quak-quak.

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Rechte

Der Text dieses Liedes stammt von Tone Fornezzi und ist noch urheberrechtlich geschützt. Er wird hier mit Nennung des Urhebers zum Singen in Familie und Klassenzimmer wiedergegeben; eine Lizenz zur Weiterverwendung wurde nicht eingeholt, und nichts auf dieser Seite darf weiterkopiert werden. Rechteinhaber können eine Korrektur oder Entfernung verlangen — siehe Liedtexte & Nachweise.

Račke auf einen Blick

Herkunftsland
🇸🇮 Slowenien
Gesungen auf
Slowenisch
Text von
Tone Fornezzi
Erstmals belegt
slowenischer Text von Tone Fornezzi („Tof“) auf die Melodie von Werner Thomas, den internationalen „Ententanz“ (veröffentlicht als „Vesele račke“)
Empfohlenes Alter
2–7
Stimmung
Tanzlied, verspielt
Zuletzt aktualisiert
27. August 2026

So wird es gesungen

  1. Forme mit den Fingern einen Schnabel und schlage mit den Ellbogen wie mit kleinen Flügeln.
  2. Wackle mit dem Po hin und her und schnattere „gaga-gaga“.
  3. Auf „eins, zwei, drei“ dreht ihr euch alle einmal — auch die Müden und die Quengeligen dürfen für einen Tag Ente sein.

Bedeutung und Herkunft

Dies ist ein Mitmachlied für den ganzen Körper, das ein Zimmer voller Kinder in eine Entenschar verwandelt. Die Anleitung steckt schon im Gesang: Forme mit den Fingern einen Schnabel, „flieg“ mit den Ellbogen, wackle mit dem Po hin und her und schnattere gaga-gaga. Dann sollen alle Enten sein — „eins, zwei, drei“ — und sich drehen; freundlicherweise ist auch das Kind eingeladen, das müde, quengelig oder ein wenig angeschlagen ist: Es darf wenigstens für einen Tag eine Ente sein.

Die Fröhlichkeit steigert sich von Strophe zu Strophe. Ente zu sein, beharren die späteren Verse, sei wirklich das schönste Leben — ein Schluck in jeder Pfütze, nie hungrig, immer satt — und am allerschönsten ist es, wenn alle zusammen Enten sind und miteinander planschen und lachen. Das ist die warmherzige kleine Pointe des Liedes: Der Spaß liegt darin, alles gemeinsam zu tun.

Das Lied ist nicht anonym, und seine Melodie ist nicht slowenisch. Besedilo.si veröffentlicht es als Vesele račke mit Text von Tone Fornezzi — „Tof“, dem 1934 geborenen Ljubljanaer Journalisten, Redakteur und Humoristen — und Musik von Werner Thomas, dem Schweizer Musiklehrer, dessen Akkordeonmelodie (dort als „Vogerltanz“ geführt) zum Ententanz, Birdie Song und Chicken Dance wurde, mit nationalen Fassungen von Frankreich bis Schweden und über vierzig Millionen verkauften Platten. Die Akkordseite Trzalica druckt denselben Text ohne Verfasser — und so begegnet man dem Lied meist: als Spielgruppen-Standard, den niemand zu nennen denkt. Die fünf Strophen hier sind die, die in Spielgruppen gesungen werden; der vollständige veröffentlichte Text hat mehrere weitere, und seinem Wortlaut (etwa „Bod’mo račke zdaj kar vsi“) folgt der Kasten oben.

Häufige Fragen

Wie spielt man „Račke“?
Als Mitmachlied. Man formt mit den Fingern einen Entenschnabel, „fliegt“, indem man mit den Ellbogen schlägt, wackelt mit dem Po hin und her und schnattert „gaga-gaga“. Dann drehen sich auf „eins, zwei, drei“ alle einmal, und auch ein Kind, das müde, quengelig oder ein wenig krank ist, darf wenigstens für einen Tag eine Ente sein.
Was feiert „Račke“?
Das schöne Entenleben — in jeder Pfütze planschen, immer etwas zu trinken zur Hand, nie hungrig, immer satt. Die fröhliche Botschaft lautet: Alles ist schöner, wenn wir es gemeinsam tun, wenn alle miteinander planschen und lachen wie eine einzige glückliche Schar.
Wer hat „Račke“ geschrieben?
Der slowenische Text stammt von Tone Fornezzi, dem Ljubljanaer Journalisten und Humoristen mit dem Spitznamen „Tof“ (geboren 1934), die Melodie von Werner Thomas — dem Schweizer Musiklehrer, dessen Akkordeonnummer aus den 1950er-Jahren als „Ententanz“, „Birdie Song“ und „Chicken Dance“ um die Welt ging. Besedilo.si nennt beide unter dem Titel „Vesele račke“; die Akkordseite Trzalica druckt denselben Text ohne Verfasser.

Quellen