ein ordentliches Mädchen in einem Häuschen aus einem Eichengallapfel, ein kleiner Topf, freundliche Tiere

Slowenien · gesungen auf Slowenisch

Mojca Pokraculja

„Mojca Pokrajculja“ beruht auf einem viel geliebten slowenischen Volksmärchen über ein armes, aber ordentliches Mädchen, das sich von einer gefundenen Münze ein Töpfchen kauft; diese Lieder stammen von der Helidon-Schallplatte des Märchens von 1973, bearbeitet von Janko Moder, mit Musik von Urban Koder.

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Liedtext

Piskrček mezinček, kupljen za cekinček, sveti se kot murček, milnat je mehurček, sladek kot bombonček, poči kot balonček... Družbo vam povabim, da me razvedri, sonca ne pozabim, solze naj suši, mavrico prestrežem, svet naj se iskri, dobro voljo vprežem, ki je zlepa dosti ni!

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Nisem ptička, kot sinička, da bi gnezdo spletala, rajsi hiško, tesno šiško, vsak dan bi pometala.

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Nimam hiške, kakor miške, da bi v nji skrabljala, nimam vreče, da bi sreče, vanjo si nabrala.

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Moja hiška, hrastova šiška, luknjica pri luknjici, moja sreča, strgana vreča, dobre volje me drži.

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Englische Übersetzung

A little pot, tiny as a pinkie, bought for a coin, it shines like a cricket, it's a soapy bubble, sweet as a candy, it pops like a balloon… I'll invite you all for company, to cheer me up, I won't forget the sun, let it dry my tears, I'll catch the rainbow, let the world sparkle, I'll harness good cheer, of which there's rarely enough! I'm no little bird, like a titmouse, to weave myself a nest; I'd rather a little house, a snug gall-nut, that I'd sweep out every day. I have no little house, like the mice, to scrabble about inside, I have no sack in which to gather myself some luck. My little house, an oak gall-nut, a little hole beside a hole, my luck, a torn old sack, but good cheer keeps me going.

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Rechte

Der Text dieses Liedes stammt von Janko Moder und ist noch urheberrechtlich geschützt. Er wird hier mit Nennung des Urhebers zum Singen in Familie und Klassenzimmer wiedergegeben; eine Lizenz zur Weiterverwendung wurde nicht eingeholt, und nichts auf dieser Seite darf weiterkopiert werden. Rechteinhaber können eine Korrektur oder Entfernung verlangen — siehe Liedtexte & Nachweise.

Mojca Pokraculja auf einen Blick

Herkunftsland
🇸🇮 Slowenien
Gesungen auf
Slowenisch
Text von
Janko Moder
Erstmals belegt
Helidon-Schallplatte 1973; Bearbeitung Janko Moder, Musik Urban Koder
Empfohlenes Alter
2–7
Stimmung
verspielt, traditionell
Zuletzt aktualisiert
27. August 2026

Bedeutung und Herkunft

Hinter diesen Liedern steht eines der beliebtesten Volksmärchen Sloweniens. Mojca Pokrajculja ist ein armes, aber wunderbar häusliches Mädchen, das beim Kehren eine kleine Münze findet, sich davon ein Töpfchen kauft und in diesem Töpfchen wohnt, das sie blitzblank hält; eines nach dem anderen klopfen die Tiere an und bitten um Unterschlupf. Die Lieder hier stammen von der Helidon-Schallplatte des Märchens von 1973 und geben Mojca eine Stimme, und es ist eine helle und ordentliche: Sie freut sich über ihr glänzendes Töpfchen, „für eine Münze gekauft“, lädt Gesellschaft zu sich ein und nimmt sich vor, „die gute Laune einzuspannen, von der es selten genug gibt“.

Der Rest ist ihre kleine, fröhliche Philosophie des Auskommens mit wenig. Sie sei kein Vogel, sagt sie, der sich ein prächtiges Nest flicht; ihr wäre ein enges Häuschen lieber, das sie jeden Tag auskehren könnte. Sie besitzt kein richtiges Heim und keinen Sack, um Glück darin zu sammeln — ihr „Haus“ ist bloß ein Eichengallapfel, ein Bild, das dem Lied und nicht dem Märchen gehört, ihr „Glück“ ein zerrissener Beutel — und dennoch, beharrt sie, hält die gute Laune sie aufrecht. Das zugrunde liegende Märchen ist Volksgut und hat keinen einzelnen Verfasser; die Lieder entstanden für die Schallplatte, bearbeitet vom Übersetzer und Herausgeber Janko Moder (1914–2006), mit Musik des Komponisten Urban Koder (1928–2019) und unter der Regie von Rosanda Sajko; Jana Osojnik sprach Mojca, Jože Zupan und Alja Tkačev gehörten zu den Sprechern. Zusammen machen sie aus einem bescheidenen Märchenmädchen ein fröhliches kleines Sinnbild der Zufriedenheit.

Häufige Fragen

Wer ist Mojca Pokrajculja?
Die Heldin eines beliebten slowenischen Volksmärchens. Sie ist ein armes, aber überaus häusliches Mädchen, das beim Kehren eine kleine Münze findet, sich davon ein Töpfchen kauft und in diesem Töpfchen wohnt, das sie blitzblank hält. In der Geschichte kommen nacheinander Tiere und bitten, bei ihr unterschlüpfen zu dürfen. Diese Lieder geben ihr eine Stimme, fröhlich und ordentlich.
Wovon handeln die Lieder?
Das erste feiert das glänzende Töpfchen, für eine einzige Münze gekauft, und Mojcas Entschluss, Gesellschaft einzuladen und „die gute Laune einzuspannen“. Die übrigen sind ihre kleine Lebensweisheit: Sie ist kein Vogel, der sich ein Nest flicht; ihr wäre ein enges Häuschen lieber, das sie jeden Tag auskehren könnte. Und obwohl ihr „Haus“ nur ein Eichengallapfel ist — ein Bild des Liedes, nicht des Märchens — und ihr „Glück“ ein zerrissener Sack, hält die gute Laune sie aufrecht.
Woher stammen diese Lieder?
Das Märchen ist Volksgut und hat keinen einzelnen Verfasser, die Lieder aber schon: Sie stammen von der Schallplatte „Mojca Pokrajculja“ (Helidon, 7-Zoll-EP SP 1-005, 1973), für die Janko Moder (1914–2006) das Volksmärchen bearbeitete und Urban Koder (1928–2019) die Musik schrieb; Regie führte Rosanda Sajko. Jana Osojnik (Mojca), Jože Zupan (der Bär) und Alja Tkačev (die Fliege) sind die Sprecher dieser Aufnahme, nicht ihre Autoren.

Quellen