eine Mutter, die im Morgenrot liebevoll über ihr Kind wacht, wie Sonne und Mond zugleich

Slowenien · gesungen auf Slowenisch

Mamica

„Mamica“ („Mama“, nach der Zeile „Mamica je kakor zarja“) ist ein zärtliches slowenisches Lied für Mütter mit einem Text des Dichters Franjo Neubauer (1872–1945): Mama ist wie das Morgenrot, wie die Sonne und wie der Mond — sie lächelt am Morgen, hat ein goldenes Herz und wacht die Nacht hindurch über ihr schlafendes Kind.

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Liedtext

Mamica je kakor zarja, zjutraj se smehlja, ko se v postelji še dete s sanjami igra. In zato nikdar mamice ne dam, eno le na svetu širnem mamico imam.

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Mamica je kakor sonček, srček njen je zlat, kakor žarek, ki posije od nebeških vrat. In zato nikdar...

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Mamica je kakor luna, dolge bdi noči, da počiva njeno dete mirno brez skrbi. In zato nikdar...

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Deutsche Übersetzung

Mama ist wie das Morgenrot, am Morgen lächelt sie, während das Kind im Bett noch mit seinen Träumen spielt. Und darum gebe ich meine Mama niemals her, nur eine einzige Mama habe ich auf der weiten Welt. Mama ist wie die liebe Sonne, ihr Herz ist golden, wie ein Strahl, der von den Himmelstoren herscheint. Und darum gebe ich niemals… Mama ist wie der Mond, sie wacht die langen Nächte, damit ihr Kind ruhig schlafen kann, ganz ohne Sorgen. Und darum gebe ich niemals…

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Mamica auf einen Blick

Herkunftsland
🇸🇮 Slowenien
Gesungen auf
Slowenisch
Text von
Franjo Neubauer
Erstmals belegt
Text von Franjo Neubauer (1872–1945); Melodie als kroatische Volksweise geführt
Empfohlenes Alter
2–7
Stimmung
Schlaflied, traditionell
Zuletzt aktualisiert
27. August 2026

Bedeutung und Herkunft

Dies ist eines der zärtlichsten slowenischen Lieder über Mütter, und es wirkt, indem es die Mama Strophe für Strophe mit drei großen Lichtern vergleicht. Sie ist wie das Morgenrot, das am Morgen lächelt, während ihr Kind noch zwischen seinen Träumen spielt; wie die kleine Sonne mit goldenem Herzen, ein Strahl, der von den Himmelstoren scheint; und wie der Mond, der die langen Nächte hindurch wacht, damit ihr Kind ruhig und sorglos schläft. Jedes Bild stellt die Mutter mitten unter jene Dinge, die die Welt erhellen und wärmen.

Durch das ganze Lied zieht sich ein schlichtes, entschiedenes Gelöbnis, das jedes Kind versteht: Ich gebe meine Mama niemals her — ich habe nur diese eine auf der ganzen weiten Welt. Kinder singen es ihren Müttern, slowenische Elternportale bieten es als Geschenk zum Muttertag an, und es ist so sehr zum Volkslied geworden, dass Volksliedportale es als überliefert führen. Der Text aber hat einen Verfasser: Franjo Neubauer (1872–1945), Dichter und Priester aus Mirna in Unterkrain, dem Mitja Gobecs Sammlung volkstümlich gewordener slowenischer Lieder von 2018 die Worte zuschreibt, gesungen zu einer Weise, die sie als kroatisch bezeichnet; ein Komponist der Melodie wird nicht genannt. Wer immer es zuerst gesungen hat: Es sagt etwas, das jedes Kind so meint — dass von allen Lichtern am Himmel keines ganz so scheint wie die eigene Mutter.

Häufige Fragen

Wovon handelt „Mamica“?
Von der Liebe eines Kindes zu seiner Mutter, in drei Bildern des Lichts. Mama ist wie das Morgenrot (sie lächelt am Morgen, während das Kind noch träumt), wie die kleine Sonne (ihr Herz ist golden, ein Strahl von den Himmelstoren) und wie der Mond (sie wacht die langen Nächte hindurch, damit ihr Kind ruhig schläft). Der Refrain gelobt: Ich gebe meine Mama niemals her — ich habe nur diese eine auf der ganzen weiten Welt.
Wann wird „Mamica“ gesungen?
Es ist ein Lied für Mütter: Mitja Gobecs Sammlung slowenischer Lieder, die zu Volksliedern wurden, führt es auch unter dem Titel „Moja mamica“ („Meine Mama“), und slowenische Elternportale bieten es unter den Gedichten an, die man einer Mutter zum Muttertag schenken kann — ein warmes, dankbares Lied, das ein Kind für oder über seine Mutter singt.
Wer hat „Mamica“ geschrieben?
Der Text stammt von Franjo Neubauer (1872–1945), einem slowenischen Dichter und Priester aus Mirna: Mitja Gobecs „Sto slovenskih ponarodelih pesmi“ (2018) führt das Lied als Neubauers Text zu einer kroatischen Volksweise, und die Liedtextseite Besedilo.si nennt ihn ebenso und bezeichnet die Musik als Volksgut. Das Lied ist so sehr zum Volkslied geworden, dass Volksliedportale es als überliefert führen; ein Komponist der Melodie wird in keiner gefundenen Quelle genannt.

Quellen