ein weißes Häschen mit langen Ohren und grauem Schwänzchen, das im Stall an einer Möhre knabbert

Slowenien · gesungen auf Slowenisch

Zajček dolgoušček

„Zajček dolgoušček“ („Häschen Langohr“) ist ein innig geliebtes slowenisches Kinderlied von Janez Bitenc (1925–2005) über ein weißes Häschen mit flinken Pfoten und langen Schnurrhaaren, das im Stall wohnt und vertrauensvoll zum Singenden kommt.

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Liedtext

Zajček dolgoušček, bel imaš kožušček, hitre tačke, ostre zobke, dolge brke, repek siv.

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S kravico stanuješ, v hlevu poskakuješ, repo glodaš in korenje, deteljico in krompir.

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Vsakemu uideš, k meni vselej prideš, s smrčkom vohaš, prst poližeš, potlej pa vesel zbežiš.

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Englische Übersetzung

Little long-eared rabbit, you have a white little coat, quick little paws, sharp little teeth, long whiskers, a grey little tail. You live with the cow, you hop about in the barn, you gnaw turnip and carrot, clover and potato. You escape from everyone, but you always come to me, you sniff with your snout, lick my finger, then happily run away.

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Rechte

Der Text dieses Liedes stammt von Janez Bitenc und ist noch urheberrechtlich geschützt. Er wird hier mit Nennung des Urhebers zum Singen in Familie und Klassenzimmer wiedergegeben; eine Lizenz zur Weiterverwendung wurde nicht eingeholt, und nichts auf dieser Seite darf weiterkopiert werden. Rechteinhaber können eine Korrektur oder Entfernung verlangen — siehe Liedtexte & Nachweise.

Zajček dolgoušček auf einen Blick

Herkunftsland
🇸🇮 Slowenien
Gesungen auf
Slowenisch
Text von
Janez Bitenc
Erstmals belegt
von Janez Bitenc (1925–2005), der zu vielen seiner Kinderlieder auch den Text schrieb
Empfohlenes Alter
2–7
Stimmung
verspielt
Zuletzt aktualisiert
27. August 2026

Bedeutung und Herkunft

Dies ist eines der zartesten aller slowenischen Kinderlieder. Es mustert ein kleines Häschen mit sichtlicher Zuneigung vom Kopf bis zum Schwänzchen — weißes Fell, flinke Pfoten, scharfe Zähnchen, lange Schnurrhaare, ein graues Schwänzchen — und stellt es dann in eine behagliche, ganz gewöhnliche Welt: Es wohnt mit der Kuh im Stall und knabbert an Rübe, Möhre, Klee und Kartoffel. Es ist genau die liebevolle Bestandsaufnahme, die ein Kind von einem heiß geliebten Tier machen würde.

Sein Herz bekommt das Lied in der letzten Strophe. Allen anderen entwischt das Häschen, heißt es, doch zu mir kommt es immer — es schnuppert, leckt einen Finger ab und hoppelt dann fröhlich wieder davon. Dieser kleine Augenblick des Vertrauens, in dem das scheue Geschöpf sich das Kind aussucht, macht das Lied besonders. Geschrieben hat es Janez Bitenc (1925–2005), der laut Wikipedia zu vielen seiner Kinderlieder auch den Text verfasste und dessen Lieder dieselbe Quelle als so gut wie allen Kindergarten- und Grundschulkindern in Slowenien bekannt beschreibt; „Zajček dolgoušček“ steht auf ihrer Liste seiner bekanntesten. Bitenc starb 2005, das Lied bleibt also urheberrechtlich geschützt.

Häufige Fragen

Wovon handelt „Zajček dolgoušček“?
Von einem zutraulichen kleinen Hasen. Das Lied beschreibt ihn liebevoll, Stück für Stück — weißes Fell, flinke Pfoten, scharfe Zähnchen, lange Schnurrhaare, ein graues Schwänzchen — und erzählt dann, wie er mit der Kuh im Stall lebt, an Rübe, Möhre, Klee und Kartoffel knabbert und wie er zwar allen anderen entwischt, aber immer vertrauensvoll zum Singenden kommt, schnuppert, einen Finger ableckt und fröhlich davonhoppelt.
Wer hat „Zajček dolgoušček“ geschrieben?
Der slowenische Kinderliedkomponist Janez Bitenc (25. Oktober 1925 – 4. Februar 2005). Die Wikipedia zählt „Zajček dolgoušček“ zu seinen bekanntesten Liedern, vermerkt, dass er zu vielen seiner Lieder auch den Text schrieb, und sagt, seine Lieder seien so gut wie allen Kindergarten- und Grundschulkindern in Slowenien bekannt. Er starb vor weniger als 70 Jahren, das Lied ist also noch urheberrechtlich geschützt.
Was macht „Zajček dolgoušček“ zu einem Lieblingslied?
Seine Wärme und seine zarten Details. Weil es das Häschen so behutsam beschreibt und damit endet, dass es dem Kind in die eigene Hand kommt, wird aus einem schlichten Tierlied ein kleiner Augenblick von Vertrauen und Zuneigung.

Quellen