
Liedtext
One, two, buckle my shoe, Three, four, open the door, Five, six, pick up sticks, Seven, eight, lay them straight, Nine, ten, a good fat hen, Eleven, twelve, dig and delve, Thirteen, fourteen, maids a-courting, Fifteen, sixteen, maids in the kitchen, Seventeen, eighteen, maids a-waiting, Nineteen, twenty, my plate's empty.
#Deutsche Übersetzung
Eins, zwei, schnall mir den Schuh zu, drei, vier, mach die Tür auf, fünf, sechs, heb die Stöckchen auf, sieben, acht, leg sie gerade hin, neun, zehn, ein schönes fettes Huhn, elf, zwölf, graben und schaufeln, dreizehn, vierzehn, Mägde beim Freien, fünfzehn, sechzehn, Mägde in der Küche, siebzehn, achtzehn, Mägde beim Aufwarten, neunzehn, zwanzig, mein Teller ist leer.
#One, Two, Buckle My Shoe auf einen Blick
- Herkunftsland
- 🇬🇧 Vereinigtes Königreich
- Gesungen auf
- Englisch
- Text von
- Traditionell
- Erstmals belegt
- 1805 (in Amerika seit etwa 1780 in Erinnerung)
- Empfohlenes Alter
- 2–7
- Stimmung
- verspielt, traditionell, Zähllied
- Zuletzt aktualisiert
- 25. Juli 2026
So wird es gesungen
- Haltet zu jeder Zahl die passenden Finger hoch und zählt paarweise — eins-zwei, drei-vier.
- Spielt jedes Mal die gereimte Handlung mit — einen Schuh zuschnallen, eine Tür öffnen, Stöckchen aufheben und gerade hinlegen.
- Werdet zum Schluss langsamer, damit „nineteen, twenty, my plate's empty“ als Abschluss sitzt.
Bedeutung und Herkunft
Das ist Zählen, verkleidet als Liste von Hausarbeiten. Der Reim wandert in Zweierschritten von eins bis zwanzig und hängt an jedes Paar eine kleine gereimte Handlung: den Schuh zuschnallen, die Tür öffnen, Stöckchen aufheben, sie gerade hinlegen. Ein Kind kommt fast nebenbei bis zwanzig, weitergezogen von den Reimen und den Bildern des gewöhnlichen Lebens — Schuhe und Türen, Stöckchen und Hühner, Mägde in der Küche —, bis der Teller leer und das Zählen vorbei ist.
In Großbritannien kam er 1805 in den Druck, doch im Mund war er offenkundig älter als auf dem Papier: Ein Volkskundler hielt fest, wie sich eine Amerikanerin an eine Fassung von etwa 1780 erinnerte. Wie die meisten Zählreime gehört er keinem Verfasser und wandert sanft zwischen seinen Fassungen hin und her.
Keines der Worte trägt ein Geheimnis. Sie stehen da, um sich auf die Zahlen zu reimen und eine kleine Hand zu beschäftigen — zuschnallen, öffnen, aufheben —, während die eigentliche Arbeit, das Zählenlernen, leise darunter weitergeht.
Häufige Fragen
- Was für ein Reim ist das?
- Ein Zählreim. Er geht die Zahlen von eins bis zwanzig in Zweierschritten durch und gibt jedem Paar eine kleine gereimte Handlung mit — den Schuh zuschnallen, die Tür öffnen, Stöckchen aufheben —, sodass Kinder das Zählen üben, während sie jeden Schritt tun oder sich vorstellen.
- Wie alt ist „One, Two, Buckle My Shoe“?
- Gedruckt erschien er in Großbritannien erstmals 1805, in „Songs for the Nursery“. Ein Sammler hielt außerdem eine ältere amerikanische Erinnerung daran fest, aus der Zeit um 1780 in Massachusetts — mündlich war er also schon im Umlauf, bevor er in den Druck kam.
- Bedeuten die Worte irgendetwas?
- Eigentlich nicht — sie sind so gewählt, dass sie sich auf die Zahlen reimen und kleine, häusliche Bilder des Alltags geben: Schuhe und Türen, Stöckchen und Hühner, Mägde in der Küche. Es geht um das Zählen, nicht um die Geschichte.


