
Liedtext
Na planin'cah luštno biti, tam je dosti mleka piti. Pastir pa prav': juhej, juhej! Na planincah luštno je.
#Na planin'cah sonce sije, ko dolin'co še megla krije. Pastir pa prav': juhej, juhej! Na planincah luštno je.
#Pastirica krav'ce pase, ona ima svoje špase. Pastir pa prav': juhej, juhej! Na planincah luštno je.
#Pastirica žgance kuha, v lon'c ji pade ena muha. Pastir pa prav': juhej, juhej! Take žgance sama jej!
#Deutsche Übersetzung
Auf den Almen ist es schön, dort gibt es viel Milch zu trinken. Der Hirt aber sagt: juchhe, juchhe! Auf den Almen ist es schön. Auf den Almen scheint die Sonne, wenn das Tal noch unter Nebel liegt. Der Hirt aber sagt: juchhe, juchhe! Auf den Almen ist es schön. Die Hirtin hütet die Kühe, sie hat dabei ihren Spaß. Der Hirt aber sagt: juchhe, juchhe! Auf den Almen ist es schön. Die Hirtin kocht den Brei, da fällt ihr eine Fliege in den Topf. Der Hirt aber sagt: juchhe, juchhe! Iss den Brei nur selber!
#Na planin'cah luštno biti auf einen Blick
- Herkunftsland
- 🇸🇮 Slowenien
- Gesungen auf
- Slowenisch
- Text von
- Traditionell
- Erstmals belegt
- slowenisches Volkslied; Verfasser unbekannt
- Empfohlenes Alter
- 2–7
- Stimmung
- traditionell, verspielt
- Zuletzt aktualisiert
- 25. Juli 2026
Bedeutung und Herkunft
Dies ist ein Lied, das in die hohen Almen verliebt ist. Im traditionellen alpinen Leben trieben die Hirten ihr Vieh für den Sommer hinauf auf die planine — die Bergwiesen —, und dieses fröhliche Volkslied besingt alles, was daran gut ist: Milch in Fülle und Sonnenschein in der Höhe, während das Tal darunter noch im Morgennebel versunken liegt. Jede Strophe klingt mit dem glücklichen Ruf des Hirten aus, juhej, juhej!
Doch es nimmt sich nicht zu ernst. Die Hirtin hütet die Kühe und hat ihren Spaß, und dann kommt die komische Wendung: Während sie den Brei (žganci) kocht, fällt ihr eine Fliege in den Topf — und der Hirt, nach wie vor guter Dinge, ändert seinen Kehrreim zu „Iss den Brei nur selber!“. Dieser kleine Scherz, eingebettet in ein Lied von alpiner Zufriedenheit, ist ganz der Geist des Volksliedes. Es hat keinen bekannten Verfasser; es ist ein slowenisches Volkslied, eines von vielen über das sonnige, milchreiche Leben auf den Sommeralmen — jenes Leben, in dem auch einmal eine Fliege im Brei landet.
Häufige Fragen
- Wovon handelt „Na planincah luštno biti“?
- Vom guten Leben auf den Bergweiden (den „planine“). Es gibt reichlich Milch zu trinken; oben scheint die Sonne, während das Tal noch unter Nebel liegt; eine Hirtin hütet die Kühe und hat ihren Spaß — bis ihr eine Fliege in den Brei fällt, den sie gerade kocht, und der Hirt scherzt: „Iss den Brei nur selber!“ Jede Strophe endet mit seinem fröhlichen Ruf „juhej, juhej!“.
- Was sind die „planine“?
- Die hoch gelegenen Almweiden, auf die die Hirten im traditionellen alpinen Leben ihr Vieh im Sommer zum Grasen trieben. Das Leben dort oben — Milch, Sonnenschein, frische Luft — ist es, was das Lied besingt.
- Woher stammt „Na planin'cah luštno biti“?
- Es ist ein slowenisches Volkslied („ljudska pesem“) ohne bekannten Verfasser, eines von vielen fröhlichen Liedern über das Leben der Almhirten.


