
Liedtext
Little Bunny Foo Foo, Hopping through the forest, Scooping up the field mice, And bopping 'em on the head.
#And down came the good fairy and she said: "Little Bunny Foo Foo, I don't want to see you Scooping up the field mice And bopping 'em on the head. I'll give you three chances, And if you don't behave I'll turn you into a goon!"
#The next day same as before, except: two chances... Then: one chance...
#Last verse: "Little Bunny Foo Foo, I gave you three chances, POOF! Now you're a goon!"
#Deutsche Übersetzung
Little Bunny Foo Foo hüpft durch den Wald, sammelt die Feldmäuse auf und klopft sie auf den Kopf.
#Da kam die gute Fee herab und sagte: „Little Bunny Foo Foo, ich will nicht sehen, dass du die Feldmäuse aufsammelst und sie auf den Kopf klopfst. Ich gebe dir drei Chancen, und wenn du dich nicht benimmst, verwandle ich dich in einen goon!“
#Am nächsten Tag alles wie zuvor, nur: zwei Chancen ... Dann: eine Chance ...
#Letzte Strophe: „Little Bunny Foo Foo, ich habe dir drei Chancen gegeben, PUFF! Jetzt bist du ein goon!“
#Little Bunny Foo Foo auf einen Blick
- Herkunftsland
- 🌐 Unbekannt
- Gesungen auf
- Englisch
- Text von
- Traditionell
- Erstmals belegt
- modern; früheste Belege von 1970
- Empfohlenes Alter
- 2–7
- Stimmung
- verspielt, traditionell
- Zuletzt aktualisiert
- 27. August 2026
So wird es gesungen
- Lasst die eine Hand wie den Hasen hüpfen und klopft bei jedem „bopping 'em on the head“ sanft mit der anderen Faust.
- Droht als gute Fee mit dem Zeigefinger und zählt die drei Chancen an den Fingern ab.
- Beim letzten „PUFF!“ werft die Hände hoch — der Hase wird zum „goon“.
Bedeutung und Herkunft
Das ist eigentlich ein kleines Moralstück mit Gesten. Hase Foo Foo hüpft durch den Wald und tut etwas, was er nicht tun sollte — er sammelt die Feldmäuse auf und klopft sie auf den Kopf —, und immer wieder schwebt eine gute Fee herab, um ihn zu warnen, und gibt ihm drei Chancen. Er lässt jede verstreichen, und so macht sie ihre Drohung schließlich wahr und verwandelt ihn, PUFF, in einen „goon“. Der klassische Schluss liefert das herrlich schlechte Wortspiel, auf das alles hinausläuft: hare today, goon tomorrow.
Bei aller Vertrautheit vom Schulhof ist es ein modernes Lied, und niemand weiß, woher es kommt. Der Sprachwissenschaftler Neal Whitman, der danach suchte, fand nichts vor 1970: In jenem Jahr taucht es in Beverly Clearys Roman Runaway Ralph auf, wo ein Junge im Sommerlager „Little Rabbit Fru-Fru“ singt, und im New Yorker, der „little Bunny Phoo Phoo“ als Figur einer Kindergeschichte erwähnt. Beides sind amerikanische Veröffentlichungen, und Leute erinnern sich, es in den 1960er-Jahren gesungen zu haben, doch weiter reicht die Spur nicht. Von einem altehrwürdigen Stammbaum keine Spur, auch wenn im Netz immer wieder behauptet wird, es tauche bei Chaucer oder Shakespeare auf: Das begann 1997 als Scherz in der Newsgroup alt.folklore.urban, wo erfundene „frühe“ Fassungen in berühmte Texte hineingeschrieben wurden. Seine Melodie dagegen ist wirklich alt: Die Strophen werden auf die Weise des französisch-kanadischen Liedes „Alouette“ gesungen. Zwischen Hüpfen, Klopfen, dem drohenden Zeigefinger der Fee und der Verwandlung am Ende bekommen Kinder eine kleine, befriedigende Lehre — dass es am Ende doch nicht ungestraft bleibt, wenn man die Kleineren drangsaliert.
Häufige Fragen
- Was passiert in „Little Bunny Foo Foo“?
- Ein ungezogener Hase hüpft durch den Wald, sammelt Feldmäuse auf und klopft sie auf den Kopf. Eine gute Fee erscheint und ermahnt ihn aufzuhören; sie gibt ihm drei Chancen, doch er lässt jede verstreichen, und so verwandelt sie ihn beim letzten Mal in einen „goon“. Ein komisches kleines Warnmärchen — mit der bekannten Moral „hare today, goon tomorrow“.
- Nach welcher Melodie wird „Little Bunny Foo Foo“ gesungen?
- Nach der Melodie des französisch-kanadischen Liedes „Alouette“ — dieselbe Melodieform, die man in „Down by the Station“ hört. Es wird halb gesprochen, halb gesungen, und die Strophen werden dabei gespielt.
- Wie alt ist „Little Bunny Foo Foo“ — ist es wirklich jahrhundertealt?
- Nein. Der Sprachwissenschaftler Neal Whitman, der der Geschichte des Liedes nachging, fand als früheste Belege zwei aus dem Jahr 1970 — Beverly Clearys Roman „Runaway Ralph“ und einen Artikel im „New Yorker“ —, auch wenn sich Leute erinnern, es schon in den 1960er-Jahren gesungen zu haben. Die Behauptung, es komme bei Chaucer oder Shakespeare vor, stammt aus einem augenzwinkernden Schlagabtausch in der Newsgroup alt.folklore.urban von 1997, bei dem erfundene „frühe“ Fassungen in berühmte Texte hineingeschrieben wurden. Woher das Lied wirklich stammt, ist nicht bekannt.


