
Liedtext
Čuk se je oženil, tralala, sova ga je vzela, hopsasa.
#Čuk sedi na veji, tralala, sova na vereji, hopsasa.
#Sova čuku miga, tralala, češ, pa se vzemiva, hopsasa.
#Čuk pa sovo vpraša, tralala, kol'ko dota znaša, hopsasa.
#Eno bučo vina, tralala, en'ga peterlina, hopsasa.
#Vino bova spila, tralala, bučo pa ubila, hopsasa.
#Deutsche Übersetzung
Der kleine Kauz hat geheiratet, tralala, die Eule nahm ihn zum Mann, hopsasa. Der kleine Kauz sitzt auf dem Ast, tralala, die Eule auf dem Türpfosten, hopsasa. Die Eule zwinkert dem kleinen Kauz zu, tralala, als wollte sie sagen: Lass uns heiraten, hopsasa. Doch der kleine Kauz fragt die Eule, tralala, wie hoch die Mitgift ist, hopsasa. Einen Kürbis voll Wein, tralala, ein Zweiglein Petersilie, hopsasa. Den Wein trinken wir aus, tralala, und den Kürbis schlagen wir entzwei, hopsasa.
#Čuk se je oženil auf einen Blick
- Herkunftsland
- 🇸🇮 Slowenien
- Gesungen auf
- Slowenisch
- Text von
- Traditionell
- Erstmals belegt
- slowenisches Volkslied; Verfasser unbekannt
- Empfohlenes Alter
- 2–7
- Stimmung
- verspielt, traditionell
- Zuletzt aktualisiert
- 25. Juli 2026
Bedeutung und Herkunft
Dies ist eine kleine komische Oper für zwei Eulen — und eines der lustigsten Lieder der slowenischen Kinderstube. Ein kleiner Kauz — ein čuk, der Steinkauz — wird mit einer größeren sova verheiratet; feierlich sitzen die beiden auf einem Ast und einem Türpfosten, sie macht ihm einen zwinkernden Antrag, und im einzigen praktischen Moment der ganzen Angelegenheit fragt er, wie hoch die Mitgift ausfallen wird. Die Antwort ist herrlich bescheiden: ein einziger Kürbis voll Wein und ein Zweiglein Petersilie. Ihr Plan dafür — den Wein austrinken und den Kürbis zerschlagen — ist die Pointe.
Es ist ein slowenisches Volkslied ohne bekannten Verfasser, eines der beliebtesten Kinderlieder des Landes, und sein Charme liegt ganz im Erzählen. Die gespielt-ernsten kleinen Eulen, die absurd kleine Mitgift und vor allem der Unsinnsrefrain tralala und hopsasa machen es unwiderstehlich zum Singen und Tanzen. Hinter der Albernheit steckt ein sanfter Scherz über die Bräuche der Erwachsenen — Hochzeiten, Mitgift, Feilschen —, verkleinert auf das Maß zweier Vögel auf einem Ast.
Häufige Fragen
- Wovon handelt „Čuk se je oženil“?
- Von einer Eulenhochzeit, erzählt als Scherz. Ein kleiner Kauz (ein „čuk“, der Steinkauz) heiratet eine Eule (eine „sova“); sie sitzen auf einem Ast und einem Türpfosten, sie zwinkert ihm zu und macht ihm einen Antrag, und er fragt nach der Mitgift — die sich als ein Kürbis voll Wein und ein Zweiglein Petersilie entpuppt. Die beiden beschließen, den Wein auszutrinken und den Kürbis zu zerschlagen. Die Unsinnsrefrains „tralala“ und „hopsasa“ tragen den ganzen Spaß.
- Woher stammt „Čuk se je oženil“?
- Es ist ein slowenisches Volkslied („ljudska pesem“) und eines der beliebtesten slowenischen Kinderlieder. Ein Verfasser ist nicht überliefert; es ist ein traditionelles Scherzlied, das nach Gehör weitergegeben wurde.
- Warum lieben Kinder „Čuk se je oženil“?
- Wegen seiner Albernheit und seines Schwungs. Das winzige Eulenpaar, die absurde Mitgift und das Mitsing-„tralala / hopsasa“ machen es leicht und lustig zu singen, und oft wird auch dazu getanzt.


