
Liedtext
One, two, three, four, five, Once I caught a fish alive. Six, seven, eight, nine, ten, Then I let it go again. Why did you let it go? Because it bit my finger so. Which finger did it bite? This little finger on my right.
#Deutsche Übersetzung
Deutsche Sinnübersetzung
Eins, zwei, drei, vier, fünf, einst fing ich einen lebenden Fisch. Sechs, sieben, acht, neun, zehn, dann ließ ich ihn wieder frei. Warum hast du ihn freigelassen? Weil er mich so in den Finger biss. In welchen Finger biss er? In diesen kleinen Finger rechts.
#One, Two, Three, Four, Five, Once I Caught a Fish Alive auf einen Blick
- Herkunftsland
- 🌐 Unbekannt
- Gesungen auf
- Englisch
- Text von
- Traditionell
- Erstmals belegt
- Fish-and-finger forms collected in Pennsylvania and Ohio, printed 1888
- Empfohlenes Alter
- 2–6
- Stimmung
- Zähllied, Lernlied, verspielt, traditionell
- Zuletzt aktualisiert
- 27. August 2026
So wird es gesungen
- Singen Sie zuerst langsam, damit die englischen Wörter und Wiederholungen deutlich bleiben.
- Zeigen Sie zu jeder wiederkehrenden Zeile oder Zahl eine einfache Bewegung.
- Lassen Sie bei der nächsten Wiederholung ein anderes Kind die Bewegungen anführen.
Bedeutung und Herkunft
Der Reim beginnt mit zwei klaren Zahlenfolgen—eins bis fünf und sechs bis zehn—und rahmt damit eine Frage-und-Antwort-Geschichte. Ein Tier wird gefangen, freigelassen und beschuldigt, in einen Finger gebissen zu haben. Die letzte Antwort zeigt auf den kleinen Finger der rechten Hand und gibt dem Zählen einen sichtbaren Abschluss.
Henry Carrington Bolton druckte 1888 zwei Fisch-und-Finger-Fassungen, daneben eine Hasenform („Once I caught a hare alive“) aus Missouri und Nebraska. In seinem Text aus Pittsburgh in Pennsylvania beißt der Fisch in den Finger, mehr nicht; erst der Text aus Ohio fragt „Which finger did it bite?“ und antwortet „the little finger on the right“. Keines der Beispiele liefert eine einzelne Quelle für sämtliche heute vertrauten Zeilen. Darum nennt die Seite ihren Text eine Zusammensetzung statt einer wortgetreuen historischen Abschrift.
Kinder können zu jeder Zahl einen Finger heben, Fangen und Freilassen spielen und am Ende auf den rechten kleinen Finger zeigen. Der Tierwechsel — den die Hasenform schon in den 1880er-Jahren vorführte — zeigt, wie ein Reim variieren kann, ohne seine Form zu verlieren.
Häufige Fragen
- Ist die Fischstrophe die älteste Form von One, Two, Three, Four, Five?
- Für den vollständigen vertrauten Wortlaut wurde keine einzelne Quelle gefunden. Henry Carrington Bolton druckte 1888 zwei Fisch-und-Finger-Varianten — eine aus Pittsburgh in Pennsylvania, die beim gebissenen Finger endet, und eine aus Ohio, die die Frage nach dem Finger und die Antwort „der kleine Finger rechts“ ergänzt — neben einem verwandten Abzählreim über einen gefangenen Hasen; deshalb ist der Text hier als Zusammensetzung gekennzeichnet.
- Warum endet der Reim mit dem kleinen Finger der rechten Hand?
- Die letzte Frage lautet, welchen Finger der Fisch gebissen habe; die Antwort nennt den rechten kleinen Finger. Das Zeigen darauf gibt dem Frage-und-Antwort-Reim eine klare Schlussgeste und verbindet das Zählen mit einem Körperteil.


