
Liedtext
Old MacDonald had a farm, E-I-E-I-O! And on his farm he had a cow, E-I-E-I-O! With a moo-moo here and a moo-moo there, Here a moo, there a moo, everywhere a moo-moo. Old MacDonald had a farm, E-I-E-I-O!
#Deutsche Übersetzung
Der alte MacDonald hatte einen Bauernhof, E-I-E-I-O! Und auf seinem Hof hatte er eine Kuh, E-I-E-I-O! Mit einem Muh-muh hier und einem Muh-muh da, hier ein Muh, da ein Muh, überall ein Muh-muh. Der alte MacDonald hatte einen Bauernhof, E-I-E-I-O!
#Old MacDonald Had a Farm auf einen Blick
- Herkunftsland
- 🌐 Unbekannt
- Gesungen auf
- Englisch
- Text von
- Traditionell
- Erstmals belegt
- Vorläufer 1706 (d’Urfey); heutige Melodie und der Name „MacDonald“ zuerst auf Aufnahmen von 1925–27
- Empfohlenes Alter
- 2–7
- Stimmung
- verspielt, traditionell, Lernlied
- Zuletzt aktualisiert
- 27. August 2026
So wird es gesungen
- Sucht für jede Strophe ein Tier aus und macht gemeinsam seinen Laut — muh, mäh, oink, quak.
- Behaltet die Laute aller früheren Tiere und legt jedes Mal den neuen obendrauf, so wächst das Lied.
- Lasst in jeder Runde ein anderes Kind das nächste Tier bestimmen.
Bedeutung und Herkunft
Das hier ist eine Maschine zum Lärmmachen, und genau dafür lieben Kinder sie. Such ein Tier aus, mach seinen Laut, behalte ihn und leg noch einen dazu, und noch einen, bis das Lied ein ganzer Bauernhof aus übereinanderliegenden Muhs und Mähs und Quaks ist. Es ist ein Kettenlied — eines, das zum Wachsen gebaut ist — und das Wachsen ist der ganze Sinn.
Seine Geschichte ist länger, als seine Albernheit vermuten lässt. Ein Lied mit derselben Frage-und-Antwort-Form, Tier für Tier, taucht schon 1706 in einem Bühnenwerk von Thomas d’Urfey auf und noch einmal in seinem Liederbuch von 1719. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert schrieben Volksliedsammler überall in England Bauernhof-Fassungen auf, unter Namen wie „The Farmyard Song“. Der Name des Bauern war 1917 noch nicht festgelegt, als das Soldatenliederbuch Tommy’s Tunes eine Fassung namens „Ohio“ über „Old Macdougal“ druckte; zu „Old MacDonald“, mit der Melodie, die heute alle benutzen, wurde er erst auf amerikanischen Aufnahmen — dem Sam Patterson Trio 1925 und Gid Tanner and His Skillet Lickers 1927 —, weshalb ein Lied mit englischen Wurzeln und Jahrhunderten des Lebens auf beiden Seiten des Atlantiks hier keinem einzelnen Land zugeordnet wird.
Das „E-I-E-I-O“, das alles zusammenhält, bedeutet überhaupt nichts. Ältere Fassungen hatten an seiner Stelle ganz anderen Unsinn; dies ist einfach der Refrain, der sich durchgesetzt hat. Was drei Jahrhunderte überdauert, sind nicht die Wörter, sondern das Spiel: ein Tier benennen, ihm eine Stimme geben und weiterstapeln, bis allen die Tiere oder die Luft ausgehen.
Häufige Fragen
- Wie alt ist „Old MacDonald“?
- Älter, als es aussieht. Ein Lied mit derselben Bauform — „In the Fields in Frost and Snow“ — findet sich in Thomas d'Urfeys Bühnenwerk von 1706 und in seiner Sammlung „Wit and Mirth“ von 1719. Um 1900 schrieben Volksliedsammler in ganz England Bauernhof-Fassungen auf; das Soldatenliederbuch „Tommy's Tunes“ von 1917 enthält eine Fassung namens „Ohio“, deren Bauer „Old Macdougal“ heißt; und die Aufnahmen des Sam Patterson Trio (1925) und von Gid Tanner and His Skillet Lickers (1927) sind womöglich die ersten mit der heutigen Melodie und dem Namen „Old MacDonald“.
- Woher stammt „Old MacDonald“?
- Kein einzelnes Land kann es für sich beanspruchen, weshalb diese Seite das Land offenlässt. Sein ältester Vorläufer ist englisch — d'Urfeys Bühnenlied von 1706 —, danach lebte es Jahrhunderte lang als Volkslied in Großbritannien, Irland und Nordamerika in vielen Formen, bis die Fassung, die heute alle singen, im zwanzigsten Jahrhundert vereinheitlicht wurde; die ersten Aufnahmen der heutigen Melodie und des Namens entstanden in den Vereinigten Staaten.
- Was ist ein „Kettenlied“?
- Eines, das im Singen wächst. Jede neue Strophe von „Old MacDonald“ bringt ein weiteres Tier mit seinem Laut, und alle früheren Laute werden ebenfalls wiederholt — so wird das Lied mit jedem Tier länger und alberner, und genau das ist der halbe Spaß.
- Was bedeutet „E-I-E-I-O“?
- Nichts Bestimmtes — es ist ein Unsinnsrefrain, der die Melodie zwischen den Strophen weiterträgt. Ältere Fassungen hatten ganz andere Füllwörter; das „E-I-E-I-O“, das wir singen, ist schlicht dasjenige, das geblieben ist.


