ein Kind, das auf einem Steckenpferd über Stock und Stein galoppiert

Deutschland · gesungen auf Deutsch

Hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf Galopp

„Hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf Galopp“ ist ein deutsches Kinderlied über ein galoppierendes Steckenpferd, gedichtet vom Schulmeister Karl Hahn um 1807–1808, mit einer Melodie von Carl Gottlieb Hering (1809).

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Liedtext

Hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf Galopp! Über Stock und über Steine, aber brich dir nicht die Beine! Hopp, hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf Galopp!

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Hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf Galopp auf einen Blick

Herkunftsland
🇩🇪 Deutschland
Gesungen auf
Deutsch
Text von
Karl Hahn
Erstmals belegt
Text 1808; Melodie 1809
Empfohlenes Alter
2–7
Stimmung
verspielt, traditionell
Zuletzt aktualisiert
25. Juli 2026

So wird es gesungen

  1. Lassen Sie das Kind auf Ihrem Knie hüpfen wie einen Reiter auf einem trabenden Pferd, oder lassen Sie es auf einem Steckenpferd galoppieren.
  2. Bei „Hopp, hopp, hopp“ wird das Tempo schneller, bei „lauf Galopp“ wieder gleichmäßig.
  3. Bei „aber brich dir nicht die Beine!“ ein kleines, spielerisches Wackeln — und dann weiter im Galopp.

Bedeutung und Herkunft

Dies ist eines der beliebtesten deutschen Bewegungslieder — ein Galopp in Musik. Das Kind hüpft entweder auf den Knien eines Erwachsenen wie ein Reiter auf einem trabenden Pferd oder saust auf dem Steckenpferd durchs Zimmer und treibt sein Rösslein an: lauf Galopp, über Stock und über Steine, aber brich dir bloß nicht die Beine! Die augenzwinkernde Warnung am Schluss ist der halbe Spaß — ein kleines Wackeln, bevor der Galopp weitergeht.

Ungewöhnlich für ein Kinderlied: Seine Schöpfer sind bekannt. Den Text schrieb ein Schulmeister, Karl Hahn (1778–1854), der ältere volkstümliche Verse umarbeitete und sie um 1808 unter dem reizenden Titel Steckenpferdliedchen veröffentlichte. Die Melodie folgte ein Jahr später, 1809, komponiert von Carl Gottlieb Hering (1766–1853), einem überaus produktiven Verfasser von Kinderliedern.

Mehr als zwei Jahrhunderte später tut das Lied noch immer genau das, wofür es geschrieben wurde. Es gibt einem kleinen Kind einen Grund zu hüpfen, zu galoppieren und zu lachen — und packt einen ganzen Ausritt über Land, den holprigen Boden, das halsbrecherische Tempo, den kleinen Schreck, in sechs kurze Zeilen. Nur wenige Lieder machen aus so wenig so viel Bewegung.

Häufige Fragen

Wovon handelt „Hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf Galopp“?
Von einem Steckenpferd. Das Kind treibt das Pferdchen an, loszugaloppieren — über Stock und über Steine —, warnt es aber, sich nicht die Beine zu brechen. Es ist ein Bewegungslied: gespielt wird es als Kniereiter für ein Baby oder als Galoppspiel für ein Kind auf dem Steckenpferd.
Wer hat „Hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf Galopp“ geschrieben?
Den Text schrieb der Schulmeister Karl Hahn (1778–1854) nach älteren volkstümlichen Vorlagen; veröffentlicht wurde er um 1808 unter dem Titel „Steckenpferdliedchen“. Die Melodie komponierte Carl Gottlieb Hering (1766–1853), erschienen ist sie 1809.

Quellen