
Liedtext
Enkrat, enkrat, enkrat je bil en majhen škrat. Enkrat, enkrat, enkrat je bil en škrat. Imel je dolgo bradico, vsa siva je bila. Na hrbtu je nosil krošnjico, je polna b'la zlata.
#Enkrat, enkrat, enkrat je bil en majhen škrat. Enkrat, enkrat, enkrat je bil en škrat.
#Pomagal rad je vsem ljudem, ki dobri so bili. Hudobneže preziral je, za nje ni imel oči.
#Enkrat, enkrat, enkrat je bil en majhen škrat. Enkrat, enkrat, enkrat je bil en škrat.
#Ti praviš, da ga ni bilo, dokazov da še ni. V pravljici tej živel bo, zato zapojmo vsi:
#Enkrat, enkrat, enkrat je bil en majhen škrat. Enkrat, enkrat, enkrat je bil en škrat.
#Deutsche Übersetzung
Einmal, einmal, einmal war da ein kleiner Zwerg. Einmal, einmal, einmal war da ein Zwerg. Er hatte ein langes Bärtchen, das war ganz grau. Auf dem Rücken trug er ein Körbchen, das war voller Gold. Einmal, einmal, einmal war da ein kleiner Zwerg. Einmal, einmal, einmal war da ein Zwerg. Er half gern allen Menschen, die gut waren. Die Bösen verschmähte er, für sie hatte er keine Augen. Einmal, einmal, einmal war da ein kleiner Zwerg. Einmal, einmal, einmal war da ein Zwerg. Du sagst, es habe ihn nie gegeben, Beweise gebe es nicht. In diesem Märchen wird er leben, drum singen wir alle: Einmal, einmal, einmal war da ein kleiner Zwerg. Einmal, einmal, einmal war da ein Zwerg.
#Rechte
Der Text dieses Liedes stammt von Lenčka Kupper und ist noch urheberrechtlich geschützt. Er wird hier mit Nennung des Urhebers zum Singen in Familie und Klassenzimmer wiedergegeben; eine Lizenz zur Weiterverwendung wurde nicht eingeholt, und nichts auf dieser Seite darf weiterkopiert werden. Rechteinhaber können eine Korrektur oder Entfernung verlangen — siehe Liedtexte & Nachweise.
Enkrat je bil en škrat auf einen Blick
- Herkunftsland
- 🇸🇮 Slowenien
- Gesungen auf
- Slowenisch
- Text von
- Lenčka Kupper
- Erstmals belegt
- von Lenčka Kupper (1980 uraufgeführt)
- Empfohlenes Alter
- 2–7
- Stimmung
- verspielt, traditionell
- Zuletzt aktualisiert
- 27. August 2026
Bedeutung und Herkunft
Dieses zarte Lied beginnt wie ein Märchen — einmal, einmal war da ein kleiner Zwerg — und zeichnet seinen Helden mit wenigen liebevollen Strichen: ein langer grauer Bart und ein Körbchen auf dem Rücken, randvoll mit Gold. Er ist ein durch und durch gutherziges kleines Wesen, das allen guten Menschen gern hilft und für die Bösen schlicht „keine Augen“ hat. Ein kleines, tröstliches Bild einer Welt, in der Güte gesehen und belohnt wird.
Am schönsten ist die letzte Strophe, die leise einem zweifelnden Kind antwortet. Du sagst, es habe ihn nie gegeben, räumt sie ein, und Beweise gebe es nicht — aber er wird in eben diesem Märchen weiterleben, also singen wir ihn alle gemeinsam ins Leben. Eine zarte kleine Lektion darüber, wie Geschichten Dinge am Leben erhalten. Das Lied stammt von Lenčka Kupper, einer der bedeutendsten Kärntner slowenischen Autorinnen von Kinderliedern (sie schrieb rund zweihundert davon); 1980 uraufgeführt, wird es heute von slowenischen Kindern in Kärnten, in Slowenien und in slowenischen Gemeinschaften auf der ganzen Welt gesungen.
Häufige Fragen
- Wovon handelt „Enkrat je bil en škrat“?
- Von einem kleinen Zwerg (einem „škrat“). Er hat einen langen grauen Bart und trägt auf dem Rücken ein Körbchen voller Gold; allen guten Menschen hilft er gern, die Bösen aber verschmäht er und hat für sie keine Augen. Die letzte Strophe antwortet einem Zweifler — du sagst, es habe ihn nie gegeben und Beweise gebe es nicht — mit dem Versprechen, dass er in eben diesem Lied weiterlebt, also singen wir es alle.
- Wer hat „Enkrat je bil en škrat“ geschrieben?
- Lenčka Kupper, eine der bedeutendsten Kärntner slowenischen Autorinnen von Kinderliedern, die rund zweihundert Lieder schrieb. Dieses wurde 1980 uraufgeführt und wird heute von slowenischen Kindern in Kärnten, in Slowenien und in slowenischen Gemeinschaften auf der ganzen Welt gesungen.
- Warum spricht die letzte Strophe von Beweisen?
- Sie antwortet sanft einem zweifelnden Kind. Statt darauf zu bestehen, dass es den Zwerg wirklich gibt, bietet sie etwas Schöneres an — dass er im Märchen und im Lied selbst weiterlebt. Darum sind alle eingeladen, ihn immer weiterzusingen.


