
Liedtext
La-le-lu, nur der Mann im Mond schaut zu, wenn die kleinen Babys schlafen, drum schlaf auch du.
#La-le-lu, vor dem Bettchen steh'n zwei Schuh' und die sind genauso müde, geh'n jetzt zur Ruh.
#Dann kommt auch der Sandmann, leis' tritt er ins Haus, sucht aus seinen Träumen dir den schönsten aus.
#La-le-lu, nur der Mann im Mond schaut zu, wenn die kleinen Babys schlafen, drum schlaf auch du.
#Sind alle die Sterne am Himmel erwacht, dann sing' ich so gerne ein Lied für dich zur Nacht.
#La-le-lu, nur der Mann im Mond schaut zu, wenn die kleinen Babys schlafen, drum schlaf auch du.
#Rechte
Der Text dieses Liedes stammt von Heino Gaze und ist noch urheberrechtlich geschützt. Er wird hier mit Nennung des Urhebers zum Singen in Familie und Klassenzimmer wiedergegeben; eine Lizenz zur Weiterverwendung wurde nicht eingeholt, und nichts auf dieser Seite darf weiterkopiert werden. Rechteinhaber können eine Korrektur oder Entfernung verlangen — siehe Liedtexte & Nachweise.
La le lu auf einen Blick
- Herkunftsland
- 🇩🇪 Deutschland
- Gesungen auf
- Deutsch
- Text von
- Heino Gaze
- Erstmals belegt
- 1950
- Empfohlenes Alter
- 2–7
- Stimmung
- Schlaflied
- Zuletzt aktualisiert
- 27. August 2026
Bedeutung und Herkunft
Anders als die meisten Lieder in dieser Sammlung hat „La-Le-Lu“ einen bekannten Autor und einen genauen Geburtstag. Text und sanfte Melodie schrieb Heino Gaze im Jahr 1950, und noch im selben Jahr entstand die allererste Aufnahme mit den Sängern Lonny Kellner und René Carol. Es ist eine moderne Komposition in der Gestalt eines alten Wiegenlieds — weiche Nonsens-Silben, ein wachender Mond, ein Kind, das sanft in den Schlaf geleitet wird.
Seine Bilder sind das klassische Inventar der Schlafenszeit. Nur der Mann im Mond ist noch wach und schaut herab, während die Kleinen schlafen; zwei Schühchen stehen vor dem Bettchen, „genauso müde“ wie ihr Besitzer; und der Sandmann schleicht sich leise ins Haus, um den schönsten Traum auszusuchen. Alles in diesem Lied kommt zur Ruhe — genau das, wofür ein Wiegenlied da ist.
Zum Liebling des ganzen Landes wurde es durch das Kino. 1955 sang der beliebte Schauspieler Heinz Rühmann es mit dem Kinderdarsteller Oliver Grimm im Film Wenn der Vater mit dem Sohne, und diese zärtliche Szene verankerte das Lied für immer im deutschen Gedächtnis. Geschrieben wurde es allerdings nicht für die Leinwand: Es gab es schon, fünf Jahre alt, und der Film trug es nur zu allen. Obwohl erst 1950 entstanden, hat sich „La-Le-Lu“ einen Platz neben Wiegenliedern verdient, die viele Jahrhunderte älter sind.
Häufige Fragen
- Wovon handelt „La-Le-Lu“?
- Vom Einschlafen unter dem wachenden Mond. Nur der Mann im Mond ist noch wach und schaut herab, während die kleinen Kinder schlafen — drum, sagt das Lied, sollst auch du schlafen. Spätere Strophen fügen zwei müde Schühchen vor dem Bettchen hinzu und den Sandmann, der für das Kind den schönsten Traum aussucht.
- Wer schrieb „La le lu“, und wann?
- Text und Musik stammen von Heino Gaze aus dem Jahr 1950. Die Originalaufnahme sangen noch im selben Jahr Lonny Kellner und René Carol.
- Warum ist „La le lu“ in Deutschland so bekannt?
- Wegen eines Films. 1955 sang der Schauspieler Heinz Rühmann es mit dem Kinderdarsteller Oliver Grimm in der Komödie „Wenn der Vater mit dem Sohne“, und dieser Auftritt machte es zu einem der beliebtesten deutschen Schlaflieder.


