ein Kleinkind, das die Hände hinter dem Rücken versteckt und sie dann wieder zeigt

Deutschland · gesungen auf Deutsch

Meine Hände sind verschwunden

„Meine Hände sind verschwunden“ ist ein deutsches Bewegungslied für die Kleinsten, in dem ein Körperteil nach dem anderen „verschwindet“ (hinter dem Rücken versteckt) und zu einem fröhlichen „tra la la“ wieder auftaucht.

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Liedtext

Meine Hände sind verschwunden, ich habe keine Hände mehr! Ei, da sind die Hände wieder! Tra la la la la la la.

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Meine Nase ist verschwunden, ich habe keine Nase mehr. Ei, da ist die Nase wieder. Tra la la la la la la.

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Meine Augen sind verschwunden, ich habe keine Augen mehr. Ei, da sind die Augen wieder. Tra la la la la la la.

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Meine Ohren sind verschwunden, ich habe keine Ohren mehr. Ei, da sind die Ohren wieder. Tra la la la la la la.

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Meine Finger sind verschwunden, ich habe keine Finger mehr. Ei, da sind die Finger wieder. Tra la la la la la la.

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Mein Mund, der ist verschwunden, ich habe keinen Mund mehr. Ei, da ist der Mund wieder. Tra la la la la la la.

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Meine Hände sind verschwunden auf einen Blick

Herkunftsland
🇩🇪 Deutschland
Gesungen auf
Deutsch
Text von
Traditionell
Erstmals belegt
überliefert; Verfasser unbekannt
Empfohlenes Alter
2–7
Stimmung
verspielt, traditionell
Zuletzt aktualisiert
25. Juli 2026

Bedeutung und Herkunft

Das ist Guckguck als Lied. Hände, Nase, Augen, Ohren, Finger, Mund — eines nach dem anderen „verschwindet“ (hinter dem Rücken versteckt oder zugehalten) und wird einen Augenblick lang betrauert, ehe es mit einem triumphierenden Ei, da sind die Hände wieder! und einem entzückten „tra la la“ zurückspringt. Für ein ganz kleines Kind ist dieser kurze Verlust und die glückliche Rückkehr jedes Körperteils unendlich befriedigend.

Es ist ein überliefertes Krippen- und Spielgruppenlied ohne bekannten Verfasser — eines jener Stücke, die es nur gibt, weil Erwachsene sie den Kleinen immer weiter vorsingen. Unter dem Spiel leistet es stille Arbeit: Es benennt die Körperteile einen nach dem anderen und lässt ein Kind üben, sie zu finden, so dass sich „hier sind meine Ohren, hier ist meine Nase“ anfühlt wie der beste Witz der Welt.

Häufige Fragen

Wie spielt man „Meine Hände sind verschwunden“?
Es ist ein Versteck-und-Zeige-Spiel. Man nimmt die Hände hinter den Rücken und singt, sie seien verschwunden — und holt sie dann mit „Ei, da sind die Hände wieder!“ und einem fröhlichen „tra la la“ wieder hervor. Jede Strophe macht dasselbe mit einem anderen Körperteil: Nase, Augen, Ohren, Finger, Mund.
Wozu ist „Meine Hände sind verschwunden“ gut?
Zum Benennen und Wiederfinden der Körperteile. Für ganz kleine Kinder (etwa ab zwei Jahren) wird daraus ein Guckguck-Spiel, bei dem sich Hände, Nase, Augen und Ohren wie von selbst lernen lassen — deshalb gehört es in Krippen und Spielgruppen zu den Lieblingsliedern.
Wer hat „Meine Hände sind verschwunden“ geschrieben?
Der Verfasser ist nicht bekannt. Es ist ein überliefertes Bewegungslied, das in deutschen Kindergärten mündlich weitergegeben wird; ein Komponist oder Texter ist dafür nicht überliefert.

Quellen